no to rel=”nofollow”

Fight Spam not Blogs

11 Gründe gegen nofollow

Wir möchten Dich davon überzeugen, auf nofollow (http://www.google.com/googleblog/2005/01/preventing-comment-spam.html) zu verzichten und uns zu unterstützen. Zu diesem Zweck haben wir hier einige sehr gute Gründe gegen nofollow (http://www.google.com/googleblog/2005/01/preventing-comment-spam.html) zusammengetragen und zeigen Dir, dass wir mit dieser Meinung nicht alleine stehen.

11 Gründe gegen nofollow

  1. nofollow verhindert Kommentarspam nicht
  2. nofollow ist semantisch unkorrekt
  3. nofollow zerstört Verbindungen zwischen Websites
  4. nofollow ist nur nützlich für Suchmaschinen, nicht aber für Menschen
  5. nofollow könnte genutzt werden um Websites auszusperren
  6. nofollow diskriminiert reguläre Benutzer als Spammer
  7. nofollow nimmt Kommentatoren die verdiente Aufmerksamkeit
  8. nofollow könnte genutzt werden um Weblogs zu diskriminieren
  9. nofollow hindert das Web daran, ein Netz zu sein
  10. nofollow unterbindet die Verbreitung von freier Meinungsäußerung
  11. nofollow wurde im Stillen entwickelt, und nur Suchmaschinenbetreiber waren an der Diskussion beteilig

18 Reaktionen zu “11 Gründe gegen nofollow”

  1. kobak pont org » nofollow

    […] 11 ok a nofollow használata ellen németül, angolul […]

  2. Ghettoblog » Nofollow entdeckt und erfolgreich verbannt

    […] Ich bin vor ein paar Tagen durch einen Artikel bei Robert auf die nofollow Problematik gestoßen. Da ich bis dato gar nicht wusste, dass so etwas überhaupt existiert - geschweige denn was es bedeutet - habe ich mich kurz eingelesen und dafür gesorgt, dass das Ghettoblog jetzt auch no zu nofollow sagt. […]

  3. Weg mit dem «nofollow»-Attribut at Herr Spackmann

    […] Ferner noch 11 Gründe gegen Nofollow (via nonofollow.net) […]

  4. Daniel Lorch

    Das mit dem semantisch unkorrekt soll doch jemand noch erläutern, worauf hier angesprochen wird ist mir nicht ganz klar (das rel-Attribut darf ja frei verwendet werden).

    nofollow verhindert keinen Spam, das ist richtig, dafür ist CAPTCHA da. Aber es zerstört auch nicht das Web, wie hier dargestellt wird und es beraubt auch niemanden um seine Aufmerksamkeit, sondern es lässt das Web genau so funktionieren, wie es sollte.

    Wenn ich von meiner Webseite einen Link auf eine andere Webseite setze, dann betrachte ich diese Webseite als wichtig. Suchmaschinen zählen nun die Anzahl eingehender Links auf eine Webseite und verwenden dieses Kriterium um die Wichtigkeit oder Popularität einer Webseite zu beurteilen. Wenn ich in einem Blog-Post einen Link auf eine andere Webseite setze, soll diese weiterhin gezählt werden. Die Links in den Kommentaren aber NICHT, schliesslich gehören diese ja nicht zu meinem Text und deshalb beurteile ICH diese Links auch nicht als wichtig. Suchmaschinen können aber zwischen meinem Text und den Kommentaren nicht unterscheiden und meinen, ICH finde den Link XY wichtig. Das soll ja eben grad nicht sein!

    Deshalb: Links im Blog-Artikel sind NICHT mit nofollow versehen, Links in den Kommentaren aber schon, so wie es sein sollte.

  5. Leertaste » 11 Gründe gegen nofollow

    […] Hier stehen sie! […]

  6. netlupe.de » Blog Archiv » Endlich no-nofollow

    […] Heute hab ich mich endlich dazu aufraffen können das nofollow case by case plugin einzubauen, damit dieser von Google erdachte Unsinn, den leider soviele Blogger mitmachen, ein Ende hat. Mehr Infos zum Thema no-nofollow gibts hier. […]

  7. herbyte

    Ich verlinke jeden sofort, kostenlos, ohne backlink zu erwarten und natürlich ohne nofollow-tag *G* der gegen ‘nofollow’ und / oder Google spricht, schreibt, hetzt oder jammert, egal. Nofollw ist Google’s Trick, sich das Netz noch ganz unter den Nagel zu reissen.

  8. Nofollow - Sinn oder Unsinn?

    […] (diese tolle Liste habe ich mir bei nofollow.net ausgeliehen) […]

  9. Volker Seeber

    Daniel (4.) schrieb “sondern es lässt das Web genau so funktionieren, wie es sollte.”
    Dabei hat das Netz noch nie so funktioniert, wie es sollte! Meiner Meinung nach sollte das Netz dazu da sein, Informationen zu bekommen, zu allen möglichen und unmöglichen Themen!
    Meistens bekommt man bei Suchanfragen jede Menge Werbelinks präsentiert, bevor man die benötigten Informationen bekommt.
    Da finde ich das Thema “Pageranking” dann nicht mehr so toll!
    Selbstverständlich hat jeder das Recht, seine Meinung und seine Dienste und was auch immer im Netz anzubieten.
    Aber es hat auch jeder das Recht darauf, ungestört zu surfen und “seine” Infos zu suchen!
    Und alleine schon, weil DAS NICHT funktioniert, funktioniert auch das Netz NICHT, wie es SOLLTE!
    Also ist diese ganze Diskussion über “rel=nofollow” und “Pageranking” und alles, was dazu gehört, es eigentlich nicht wert, sich darüber den Kopf zu zerbrechen!

  10. Webby

    No-Nofollow finde ich gut, allerdings kann ich nicht alle Punkte nachvollziehen.

    (2) Warum ist rel=”nofollow” semantisch nicht korrekt?

    (10) Halte ich für etwas übertrieben

  11. herbyte

    >>> Warum ist rel=”nofollow” semantisch nicht korrekt

    weil hinter “rel” die relation des links zu stehen hat (internal, external) und kein nofollow-blödsinn

    >>> Deshalb: Links im Blog-Artikel sind NICHT mit
    >>> nofollow versehen, Links in den Kommentaren
    >>> aber schon, so wie es sein sollte.

    ein link ist ein link ist ein link und kein nofollow-halblink-irgendwas-quatsch, deshalb sollte das NICHT so sein. was kann der arme kleine link dafür, dass die googler ihr gescheitertes ranking-konzept mit gewalt retten wollen und dafür in angelegenheiten herumpfuschen, in denen sie nichts zu suchen haben :-(

  12. Leo

    Zu Volker: ich stimme völlig mit Dir überein. Ich habe diverse Seiten und obwohl wirklich super Content bereitstelle, bin ich häufig nicht mal auf der ersten Seite. Vor mir sind Seiten mit deutlich schlechterem Content, teilweise benutzen sie sogar ganze Sätze von mir.

    Die Frage ist, wie man dem Problem Herr werden kann. Die Grundidee eines Links war, dass viele Webmaster auf guten Content verweisen (ähnlich wie bei einer wissenschaftlichen Arbeit). Das System ist völlig ad absurdum geführt worden, weil jeder weiß, wie wichtig Links sind.

    Ich denke, dass das Internet sozialer werden muss und hier stimme ich nicht mit Danier überein, engagierte Webmaster, die wirklich mitdiskutieren und vernüftige Kommentare machen, sollten dafür auch einen Link bekommen. Diskussionen bringen Ideen weiter, das ist in den USA viel üblicher und damit meine ich natürlich nur vernüftige Diskussionen, nicht: “tolle Idee”.

    Allerdings gibt es so Viagraspezialisten, die Comments systematisch (vermutlich automatisiert) zuspammen, d.h. jeder Blogger muss seinen Blog richtig pflegen. Und da wird es richtig schwierig.

  13. bla

    ich verstehe einerseits einige von euren gründen, jedoch hat das nofollow auch gute seiten, wenn man es aus administratorsicht betrachtet, denkt mal drueber nach. manche seiten sollen einfach nicht von suchmaschienen indiziert werden, gäbe es nofollow nicht wuerden hacker sehr viel einfacher ueber suchmaschienen datein/seiten finden die sie zum einstieg auf einen webserver oder einfach zur manipulation benutzen könnten, es gibt leider sehr viele solcher sicherheitsluecken!

  14. Stefan

    zu 1… natürlich wird das kurzfristig nicht verhindert, langfristig schon.
    zu 2. ging ja nichts kaputt dabei, ist das wirklich euer zweitwichtigster Grund?
    zu 3. naja, es gibt immernoch die anderen 99.999% der links die nicht zerstört werden.
    zu 4. öhm aber Suchmaschinen sind wiederum ‘nur’ wichtig für Menschen. (Ich persönlich schätze es das die ersten 100 Treffer von Google nicht nur Spam sind.)
    zu 5. nofollow kann eine Seite nicht bestrafen (negativ-bewerten) also kann man damit auch niemand ausschliessen. (das Argument ist wirklich völlig an den Haaren hergerissen)
    zu 6. stimmt, aber ist das wirklich so sehr schlimm (ps wirklich?) ?
    zu 7,8: jaja
    zu 9: also hier funktionert das Netz noch (das ist einfach HUMBUG)
    zu 10. stimmt schlichtweg nicht, ich kann meine Meinung genauso kundtun.
    zu 11. ja und? beleidigt dadurch?

  15. Markus

    > 1. nofollow verhindert Kommentarspam nicht
    Korrekt. Es verhindert keinen Spam, sorgt aber dafür, dass Spam-Links von Suchmaschinen ignoriert werden.

    > 2. nofollow ist semantisch unkorrekt
    Eine Nicht-folgen-Relation klingt zwar erst einmal komisch, hat jedoch sehr wohl eine semantische Bedeutung. Nämlich die, dass dem Link nicht gefolgt werden soll.

    > 3. nofollow zerstört Verbindungen zwischen Websites
    Links alleine stellen die Verbindung zwischen Webseiten und damit auch Websites her. Und zwar ihre textuelle und nicht durch Suchmaschinen in Suchanfragen verknüpfte Form.

    > 4. nofollow ist nur nützlich für Suchmaschinen, nicht aber für Menschen
    Das nofollow wurde auch in erster Linie nur für Suchmaschinen und nicht für die Menschen eingeführt. Erst auf langer Sicht kann dadurch auch ein Vorteil für die Menschen entstehen. Nämlich dass bei Suchanfragen mehr wirklich relevante Ergebnisse gezeigt werden.

    > 5. nofollow könnte genutzt werden um Websites auszusperren
    Nur wenn ein Nofollow-Link der einzige Link zu einer Webseite dieser Website ist. Aber das ist sehr unwahrscheinlich.

    > 6. nofollow diskriminiert reguläre Benutzer als Spammer
    Die Relation heißt „nofollow“ und nicht etwa „spammer“. Semantisch bedeutet es, dass das Linkziel in dem Kontext der aktuellen Webseite irrelevant ist. So als würde es den Link nicht geben indem beispielsweise in Kommentaren/Benutzerbeiträgen keine Links zulassen wären. Mit Diskriminierung hat das nichts zu tun.

    > 7. nofollow nimmt Kommentatoren die verdiente Aufmerksamkeit
    Kein „nofollow“ schenkt Spammern ungewollt unverdiente Aufmerksamkeit.

    > 8. nofollow könnte genutzt werden um Weblogs zu diskriminieren
    Siehe Kommentar zu 6.

    > 9. nofollow hindert das Web daran, ein Netz zu sein
    Siehe Kommentar zu 3.

    > 10. nofollow unterbindet die Verbreitung von freier Meinungsäußerung
    Nofollow unterbindet nicht die Äußerung der eigenen Meinung. Es unterbindet bloß, dass willkürlich gesetzte Links als relevant gelten. Und das vielleicht ohne Zustimmung oder sogar gegen den Willen des Autors einer Webseite.

    > 11. nofollow wurde im Stillen entwickelt, und nur Suchmaschinenbetreiber waren an der Diskussion beteilig
    Wie im Kommentar zu 4. geschrieben, nützt es auch vorrangig den Suchmaschinen, die aus der Sicht des Website-Betreibers relevante Links von irrelevanten unterscheiden zu können.

  16. herbyte

    >>> Semantisch bedeutet es, dass das
    >>> Linkziel in dem Kontext der
    >>> aktuellen Webseite irrelevant ist.

    hmm ja, ein frei vagabundierender link so zu sagen, der sich irrelevanterweise auf die verlinkende seite … verirrt hat? eingeschlichen? oder?

    soll das ein witz sein? ich setze einen link wohin ich nicht will und danach mach ich mir noch die mühe zu verkünden, dass ich ihn eigentlich gar nicht setzen wollte, es aber trotzdem getan habe weil ich ja verkünden kann dass ich’s nicht wollte? irgendwo beisst sich da was in’ schwanz ^^

    nofollow ist einfach nichts als UNsinnig … und im effekt eine art reverse-cloaking, an dem sich google und co. gütlich verdienen - vielleicht sollten sie’s in ihr pagerank-patent mit aufnehmen, denn ohne funktioniert es nicht ^^

    es wäre mal an der zeit diesen pagerank und alles was damit zusammenhängt einschliesslich nofollow als propietäres system einer privaten firma und nicht als ewiges naturgesetz anzusehen - kann ja sein es lauern neue, bessere ideen schon um die ecke …

  17. Pro Links: Fürs Verlinken und gegen nofollow » henningschuerig.de/blog

    […] es nach wie vor Massen an Spam). Daher gibt es auch die Initiative nonofollow auf der auch nochmal elf Gründe gegen nofollow aufgeführt […]

  18. Jonas

    Na ja. Ich habe den Fehler gemacht und auf meinem Blog das dofollow attribut case by case eingeführt und dazu einen Blogpost geschrieben.

    Das hat leider nichts außer Spam gebracht. Ich wurde von Pillen comments mit hunderten von Links überflutet und hatte dann einfach die Schnauze voll: ich habe askimet eingeschaltet.

    Seiddem ist wieder Ruhe.

    Die erhofften fruchbaren Diskussionen sind ausgeblieben.

    Schade eigentlich

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